| Ob Wild, Geflügel, See- und lebende Flussfische, Gemüse- und Früchtekonserven, Obst, Südfrüchte oder feine Kolonialwaren, Hermann Sommer trumpfte auf und wurde so Adresse
Nummer 1 der Gourmets. Wer im alten Weimar seine Gäste mit Delikatessen
vom Feinsten verwöhnen wollte, der war hier genau richtig. Selbst eine
«Küche zur Ausführung kompletter Diners,
Soupers und Buffet-Arrangements» durfte nicht fehlen und war
geschätzter Service der Firma Sommer.
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| Nicht nur die Bühnenbälle
des Nationaltheaters wurden regelmäßig von der Firma kulinarisch
begleitet, die Städtküche von Hermann Sommer III. lieferte auch
das gesamte kalte Büfett ins Stadtschloß zum Empfang von Paul
von Hindenburg (1847- 1934) am 10. Mai 1926. Der kaiserliche Feldmarschall
wurde im April 1925 als Kandidat der konservativen Parteien zum Reichspräsidenten
gewählt. Der Reichspräsident war das Staatsoberhaupt der Weimarer
Republik. Er hatte den Oberbefehl über die Reichswehr, die Ausfertigung
und Verkündung der Gesetze, die Ernennung des Reichskanzlers sowie
das Recht zur Auflösung des Reichstags.
Ein Ausweis zum Betreten des Schlosses für Montag, den 10. Mai 1926,
aus Anlaß des Begrüßungsabends des Herrn Reichspräsidenten.
Ausgestellt für Marie Sommer, Ehefrau von Hermann Sommer III.
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1928 zur Gartenbauausstellung in Belvedere hatte die Stadtküche der Firma
Hermann Sommer ein Wein-und Kaffee-Haus in Betrieb genommen.
Leider würden Sie jetzt vergeblich danach suchen, das sogenannte «Zelt»
war eigentlich ein massives Holzhaus, welches aber nur für eine Sommersaison
dort stehen blieb.
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